Unsere toten Kameraden





Am 14.06.2017 ist unser Kamerad Georg Hammerer, Angehöriger der 13 Hu., Einstellungsjahr 1960, an den Folgen eines Herzinfarkts im Alter von 76 Jahren in einem Krankenhaus verstorben.


Nachruf:
Diese traurige Nachricht erhielt ich wenige Tage nach seinem Ableben durch seinen Freund Alois Höpfler.

Schorsch, wie man ihn nannte, wurde am 07.04.1941 in Pertolzhofen geboren, wo sein Vater damals seinen Arbeitsplatz hatte.Wenige Jahre später zog die Familie mit ihm dann nach Schönsee in der Oberpfalz.

Dem Wunsch der Eltern folgend, besuchte er später 4 Jahre die Oberrealschule im Kloster Furth bei Landshut. Ziel des im Jahre 1946 dort gegründeten Ordens der Maristen war, die dort aufgenommenen Schüler für den Orden zu gewinnen, um Pater oder Priester zu werden. "Dies war die schlimmste Zeit in meinem Leben!", wie er später erzählte. Die Schüler mussten neben dem Unterricht auch in der klösterlichen Landwirtschaft und in der dazugehörigen Brauerei kräftig mitarbeiten. Und wie bekannt, war der Umgang mit den Knaben den heutigen Maßstäben wenig gerecht. Mit harter Hand verschaffte sich die Pater-Lehrerschaft Respekt, wie es damals allgemein auch an den weltlichen Schulen üblich war. Nach 4 Jahren hielt es Schorsch dort nicht mehr aus und Pater oder Priester wollte er auch nicht werden, nach allem was er im Kloster erlebt hatte und ertragen musste, weshalb er an die Oberrealschule nach Weiden in der Oberpfalz wechselte, um dort seinen Abschluss zu machen.

Nach erfolgreicher Aufnahmeprüfung beim BGS absolvierte Schorsch bei der 13. Hundertschaft in Coburg die Grundausbildung und wirkte dort in der Folgezeit als Rechnungsführer bis zum Ende seiner Dienstzeit beim BGS im Jahre 1968.

Im Anschluss an die BGS-Zeit bewarb er sich bei der Justiz, besuchte 3 Jahre die Rechtspflegeschule in Starnberg und trat nach erfolgreichem Abschluss seinen Dienst beim Amtsgericht Oberviechtach als Rechtspfleger an.

In diesem Ort lernte er auch seine Ehefrau kennen. Einmal von mir nachgefragt, wie und wo er denn seine Ehefrau kennengelernt habe, erzählte er mir folgende Geschichte: "Ich war damals noch Raucher und es gingen mir die Zündhölzer aus, weshalb ich in einen kleinen Laden gegenüber meiner Dienststelle ging, um mir dort welche zu besorgen. Und da passierte es. Im Laden stand eine noch sehr junge und sehr hübsche Verkäuferin. Am 04.07.1969 wurde geheiratet. Es kamen zwei Kinder zur Welt; ein Bub und ein Mädel und man war sehr glücklich über die Jahre.

Bis zu seiner Pensionierung war er als Rechtspfleger und Geschäftsstellenleiter am Amtsgericht in Cham i. d. Oberpfalz tätig. Und viele Jahre nach seiner Pensionierung war er unter anderem auch als äußerst kompetenter Gerichtsreporter tätig, um über die jeweiligen Prozesse in der regionalen Presse zu berichten. Ausgeschieden aus dem Dienst ist er als Oberamtsrat. - Für wahr eine erfolgreiche Karriere.

In Traitsching, in der Nähe von Cham hatte man sich auch ein schönes Haus gebaut, mit einem Bienenhaus im großen Garten. In diesem Bienenhaus richtete sich Schorsch eine kleine Schreinerwerkstatt ein, in der er den größten Teil seiner Freizeit verbrachte, um seinem großen Hobby nachzugehen, der Bearbeitung von Holz und im Speziellen, dem Bau von Möbelstücken in perfekter Vollendung, wie es nur einem Fachmann gelingen kann. Einige dieser Unikate stehen jetzt sowohl im Wohnhaus in Traitsching, als auch bei Freunden und Bekannten.

In Erinnerung an seinen Lieblingsort, der Schreinerwerkstatt, hatte sich die Familie dazu entschlossen, auf dem Sterbebild diese Aufnahme zu verewigen. Hier schaut uns Schorsch in seiner Arbeitskleidung ganz in sich ruhend über seine Brille zum Abschied an.

Am Montag, dem 19.06.2017, nahmen neben den Angehörigen auch eine große Anzahl von Trauernden in der Kirche von Traitsching Abschied von Schorsch Hammerer. Zum Abschied erklang am Grab das Trompetensolo vom "Guten Kameraden".Schorsch und sein bester Freund Loisl Höpfler hatten sich vor längerer Zeit gegenseitig das Versprechen gegeben: "Sollte einer von uns beiden sterben, so erfüllt der jeweils noch lebende dem verstorbenen diesen letzten Wunsch, zum Zeichen unserer seit der ersten Begegnung in Coburg 1960 immerwährend bestehenden Freundschaft".

Auch wir, seine ehemaligen Kameraden der 13. Hundertschaft, nehmen Abschied von einem sehr viel Ruhe ausstrahlenden großartigen Menschen, der leider viel zu früh von uns gegangen ist.
Fonse



   
Unser Kamerad Peter Blazejewski, 2. Zug ist am 31.05.2016 nach langer schwerer Krankheit verstorben.

Nachruf:
Innerhalb weniger Tage sind zwei unserer Kameraden der Ersten 13. Hundertschaft von uns gegangen. Am 27.05.2016 Josef Kappelsberger und am 31.05.2016 Peter Blazejewski.

Peter, geboren im April 1940 in Breslau, traf das gleiche Schicksal der Vertreibung aus seiner Heimat nach dem 2. Weltkrieg, wie so viele Millionen anderer Deutschen in dieser Zeit. Gestrandet ist er mit seiner Familie in Vilshofen in Niederbayern auf einem Bauernhof.
Nach dem Besuch eines Internats in Passau und der Ausbildung in einem Lehrlingsheim in Pfarrkirchen erlernte er das Weberhandwerk in Augsburg.

Am 1. Juni 1959 trat er mit uns den Dienst bei der Ersten 13. Hundertschaft in der "Braseunterkunft" in Coburg an. Nach der Grund- und Spezialausbildung zog es ihn wieder zurück in die Nähe seiner Heimat und er ließ sich in den BGS-Standort Deggendorf versetzen, wo er nach achtjähriger Dienstzeit ausschied und beim Landesamt für Katastrophenschutz in Regensburg (zuletzt als Dienststellenleiter) tätig war.

Sowohl aus seinen Erzählungen, als auch bei Gesprächen mit seiner Ehefrau wissen wir, dass Peter ein unglaublich künstlerisch begabter Mensch war. Neben der Holzschnitzerei, wo er beispielsweise bei einer Wanderung ein einfaches Holzstück zur Hand nahm und daraus in relativ kurzer Zeit eine Madonna schnitzte, war auch die Malerei seine große Leidenschaft. Als Mitglied der Regensburger Sonntagsmaler waren seine Lieblingsmotive Bilder der Regensburger Altstadt, die in Kennerkreisen sehr gefragt waren. Neben diesen Freizeitbeschäftigungen wirkte er mit großer Freude und Engagement 10 Jahre auch als Fremdenführer in seiner Stadt Regensburg.

Neben seiner Familie und seinen Freunden nehmen auch wir, seine früheren Kameraden der 13. Hu. Abschied von einem Kameraden, den wir immer als lebensfrohen und lebensbejahenden Menschen erleben durften, dem trotz schwerster Schicksalsschläge nie ein Klagen über die Lippen kam.
Er wird uns stets in guter Erinnerung bleiben.
Fonse Dorfner




Unser Kamerad Sepp Kappelsberger, 1. Zug ist am 27.05.2016 im Krankenhaus Garmisch verstorben.

Nachruf:
Zu unserem letzten Treffen 2015, Rhön, Eisenacher Haus, konnte Sepp nicht mehr antreten. Wir mussten den anwesenden Kameraden berichten, Sepp kämpft seit geraumer Zeit gegen einen Lungentumor.

Sepp ist ein hart gesottener Bergsteiger, der gibt nicht leicht auf. Auf seinem Weg bis zum bitteren Ende durchschreitet er Höhen und Tiefen, verliert nicht die Hoffnung, ergreift jeden Strohhalm und muss doch einsehen, dass die Kräfte langsam schwinden.

Im Februar 2016 haben wir ihn zuhause, in Murnau, das letzte Mal besucht. Keine Gefühlsduselei! Sepp hat einen guten Tag, er spielt uns auf seiner Zither den "Buam vom Loisachtal" und eines seiner Lieblingslieder, "Der Stolz von der Au!" vor. Ich begleite ihn mit meinem Akkordeon. Wohltuende Freude breitet sich aus. Zum Mittagessen laden uns Sepp und Gerlinde zum Weißwurstessen beim Griesbräu ein; das erste "Prost" gilt dem edlen Spender.

Diese Art von Besuchen hätten wir gerne weiter gepflegt, leider kam es nicht mehr dazu. Sepps Zustand verschlechtert sich zusehends. Im Mai führe ich mein letztes Telefongespräch mit Sepp, er liegt im Krankenhaus Garmisch. Das Gespräch endet mit klarer Stimme: "Wenn wir uns nicht mehr sehen: Grüße die Kameraden!" Wenige Tage danach, 27. Mai 2016: Unser Freund Sepp ist verstorben.

Mit dem Eintritt in den BGS am 1. Juni 1959 in Coburg beginnt unsere gemeinsame "Laufbahn" bei der 13. Hundertschaft, untergebracht in der Unterkunft Brase, abseits von der riesigen Hindenburg-Kaserne. Die Grund- und Spezialausbildung schweißt uns zu einer Kameradschaft zusammen, von der wir bis heute zehren. Für Sepp sind die Berge in weite Ferne gerückt, das schmerzt. Ein Leben ohne Berge ist für Sepp ja nur schwer vorstellbar. Er nimmt es sogar auf sich, zwischendurch an Wochenenden eine "Weltreise" von Coburg aus zum Klettern in die Berge zu unternehmen.

Nach der Ausbildung beantragt Sepp mit Erfolg die Versetzung an den Standort Rosenheim. Endlich, 1960, ist er wieder da, wo er hingehört und da bleibt er auch, bis zum Ende der achtjährigen Dienstzeit, 1967.

Ein neuer beruflicher Lebensabschnitt führt den Sepp zum Deutschen Wetterdienst, DWD. Hier arbeitet er sich zügig "hoch" und landet schließlich auf der Zugspitze als Wetterbeobachter. 32 Jahre! Kein Job für Schwächlinge: Messdaten müssen regelmäßig, bei Tag und Nacht, bei Sturm und Regen, Schnee und Eis, auch bei minus 30 Grad erfasst werden.

Er bleibt den Bergen treu, bis an sein Ende. Da sammelt sich einiges an "Höhenmetern" zusammen. Sepp geht damit nicht "hausieren", man hat ihm aber immer gerne zugehört, wenn er erzählte. Alle "wichtigen" Berge weltweit hat er bestiegen. Höhepunkt war vielleicht die Teilnahme an einer Summit-Expedition zum Basislager des Mount Everest mit seinem Sohn Stefan. Wenn er darüber gesprochen hat, dann aber auch über das dort herrschende Elend! So war unser Sepp!

Seine Lieblingsberge hat er immer wieder bestiegen, so unter anderem die Watzmann-Ostwand fünfmal, den Jubiläumsgrat von der Zugspitze zur Alpspitze siebenmal.

Mit den Jahren trat natürlich auch beim Sepp eine Gelassenheit ein. Dies machte sich daran bemerkbar, dass sich sein aufmerksamer Blick zu den Gipfeln zunehmend auf das richtete, "was da am Boden so rumliegt!" wie mir seine Frau Gerlinde schmunzelnd erklärt. Sepp hat sich längst zu einem ungewöhnlichen Naturbeobachter entwickelt. Große und kleine Tiere, Pflanzen, Mineralien… fesseln seine Aufmerksamkeit. Er studiert Fachliteratur, will es genau wissen. Ganz besonders interessiert sich Sepp für Mineralien und hat sich hierzu ein umfangreiches Wissen angelesen. Verblüffend sind seine handwerklich, künstlerischen Fähigkeiten. Wer sein Werk im "Schatzkeller" seines Hauses gesehen, nein, erlebt hat, kam aus dem Staunen nicht heraus.

Wir haben mit Sepp einen guten Kameraden und einen treuen Freund verloren. Er wird uns stets in guter Erinnerung bleiben.
Manfred Krug

Das Foto zeigt Sepp bei unserer Wanderung im Stubaital am 30.09.2011 bei dem Materl auf dem Niederl (2680 m).
Damals sagte er, wenn er einmal gestorben ist, möchte er dieses Foto auf seinem Grabstein haben.




Unser Kamerad Edwin Löhnert, Waffen- und Gerätewart der 13. Hu., ist am 22.03.2016 verstorben.




Am 01.12.2015 ist unser Kamerad Horst Amler, Hilfsausbilder 3. Zug verstorben.




Am 04.08.2015 ist unser Kamerad Rudolf Meindl vom 1. Zug verstorben.

Zur Erinnerung:
Rudi Meindl, ein "Oberpfälzer" von echtem Schrot und Korn, war im 1. Zug unserer Hundertschaft. Von der 13. kam er zur 9. Hu. und war dann bis zu seinem Ausscheiden 1967 bei der 12. Hu. in Oerlenbach. Vom BGS wechselte er zur Bayer. Landpolizei, wo er bis zu seiner Pensionierung bei der PI Hammelburg Dienst tat.
Rudi wohnte in Ramsthal, wo er am Freitag, 07.08.2015 beerdigt wurde.
Gerhard Diehm





Unser Kamerad Reinhold Wolz vom 2. Zug ist am 5. April 2015 verstorben.


Nachruf von Manfred Krug:
Unser Kamerad Reinhold Wolz ist am 5. April 2015 im Elisabethen-Krankenhaus Ravensburg im Alter von 75 Jahren verstorben. Mit dem Eintritt in den BGS am 1. Juni 1959 in Coburg bei der 13. Hundertschaft beginnen unbeschwerte Jahre im Kameradenkreis. 1964 ereignet sich in Oerlenbach - dorthin wurde er mit seiner Hundertschaft inzwischen verlegt - ein tragischer Autounfall, den Reinhold schwerverletzt überlebt. Er wird sich von den Unfallfolgen aber nicht mehr vollständig erholen. Lange Krankenhausaufenthalte sind hinzunehmen -. Die Ehe bricht nach 10 Jahren auseinander.

1967 endet die BGS Laufbahn. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt; er entscheidet sich für den Dienst im Finanzamt. Er schafft es bis in die Amtmannsebene. Bei einem Betriebsausflug mit dem Bus 1977 nimmt Reinhold neben einer Kollegin Platz, die ihm nicht ganz gleichgültig ist. Umgekehrt ist die Gefühlslage ähnlich. Sie werden zusammenziehen und sie wird in seinen letzten Lebensjahren seine treue Pflegerin sein. Seit 2012 war Reinhold bettlägerig.

So lange es seine Kräfte zuließen, hat Reinhold die Kameradschaftstreffen der ehem. 13. Hundertschaft in Coburg besucht. Weder die Krücken, noch die weite Anreise haben ihn davon abgehalten. Wir werden sein Andenken in Ehren bewahren. Das Bild zeigt ihn während der unbeschwerten BGS-Jahre (links) mit dem Kamerad Gerhard Glückstein bei der Wachhundertschaft in Bonn 1961. Kamerad Glückstein ist seit einem knappen Jahr in dieser Gedenkliste.



Am 25.06.2014 ist unser Kamerad Gerhard Glückstein vom 2. Zug verstorben.


Am 30.05.2014 ist unser ehem. Zugführer - 2. Zug, 13. Hu. - Ernst Czichon verstorben.

Nachruf von Günter Schlecht:
In welchem Lebensalter der Tod als ständiger Lebensbegleiter auch "zu"-schlägt, die Zurückgebliebenen empfinden es immer als zu früh und vor allen Dingen, bei einem geschätzten Menschen, als schmerzhaft. Es ist, auf welche Art auch immer, eine Lücke entstanden.

Ich denke, Ernst Czichon hatte für uns seinerzeit (1. Juni 1959) eine ideale "Grund"-Ausbildungs-"Einstellung", die, auch ohne großes Aufsehen zu erheischend, eine prägende Ausstrahlung hatte. Alles hat seine Zeit (auch der BGS) und trotzdem menschelt es zu Recht hie und da:

Ernst Czichon dürfen wir in guter Erinnerung behalten, er war ein liebenswerter Mensch!




Am 11.04.2014 ist unser ehem. Hundertschaftsführer Walter Rotter im 94. Lebensjahr verstorben.

Das Herz unseres Hundertschaftsführers hat aufgehört zu schlagen!

Stellvertretend für "unsere" 13. Hundertschaft haben wir (Manne und Fonse), am 30. April 2014 auf dem Friedhof in Deggendorf, Abschied von unserem ehem. Hundertschaftsführer Walter Rotter genommen.
Aus seinen Erzählungen wissen wir, er war im 2. Weltkrieg 5 Jahre Wehrmachtsoffizier, hatte zunächst an der West-Front in Frankreich und zuletzt an der Ost-Front bis zum bitteren Ende als Kompaniechef seine Pflicht erfüllt.
Aufgrund dieser Vorprägung entschloss er sich, am 01.01.1959 in den Offiziersdienst beim BGS einzutreten. Dort war er, zuletzt mit dem Dienstrang Hauptmann, in der Ausbildungsabteilung als Hu.-Führer in Deggendorf und Grafenau bzw. als Adjutant im Deggendorfer Abteilungsstab bis zu seinem Ruhestandsantritt am 01.12.1975 tätig.

Wer ihn näher kannte wusste, dass er sowohl seine bevorzugte berufliche, aber auch private Befriedigung im Leistungssport suchte und auch fand. Als sogenannter "Sportoffizier" war er häufig mit großer Leidenschaft auf dem Kührointhaus im Watzmanngebiet bei Sommer- und Winterausbildungen eingesetzt. Er war es auch, der in den 60er-Jahren die Grundlagen für die heute so erfolgreiche Sportschule in Bad Endorf legte, indem er langjährig die Ski-Rennmannschaft des GSK Süd (unter anderem mit dem legendären Walter Demel) trainierte.

Dies alles reichte aber Walter Rotter nicht. In seiner Freizeit widmete er sich unermüdlich als Übungsleiter Turnen und Lehrwart im Skilauf, sowie der generellen Förderung der körperlichen Fitness eines Jeden. Daneben übernahm er auch verschiedene Funktionen im TSV Deggendorf wahr, weshalb er zahlreiche hochwertige Auszeichnungen, darunter auch die Bundesverdienstmedaille und den Bürgerbrief der Stadt Deggendorf, erhielt.

Mit Walter Rotter hat uns ein Mensch verlassen, der stets für alle positiven Werte und Tugenden im Leben eintrat und dies auch vorgelebt hat. Seine letzte Ruhestätte fand er unter einem Baum im Deggendorfer Friedhof.

Seiner zu gedenken, werden "seine Buben" gerne als Pflicht und Aufgabe sehen.
Fonse Dorfner




Mit Klaus Pröls ist am 21.02.2014 wieder ein guter Kamerad plötzlich verstorben.

Er kam im Winter 1960/61 aus Schwandorf zur 9. Hu.nach Coburg. Aufgrund eines Grenzzwischenfalls wurden wir nach Hünfeld/Hessen verlegt. Im Sept. 1962 ging es zurück nach Oerlenbach in die neue Kaserne. Klaus meldete sich hier als Techniker zur Waffeninstandsetzung. Er stieg in dieser Position bis zum Meister i.BGS auf. Innerhalb seiner 12jährigen Dienstzeit verblieb er noch 3 Jahre beim GS-Einzeldienst in Aachen. Nach dem Ausscheiden aus dem BGS wurde er Angestellter bei der Stadt Bad Kissingen. Seine Leidenschaft galt dem FC 06 Bad Kissingen. Als Torwart, Jugendtrainer, Betreuer und Stadionsprecher war Klaus sehr gefragt. Ein Mix aus Witz und Charme waren seine "Übertragungen".

Seit 2002 trafen wir uns monatlich zum Stammtisch in Bad Kissingen und Ramsthal. Was schwärmten wir manchmal von unserer BGS-Zeit. Mit Klaus konnte man herrlich streiten über die Oberpfalz und den 1.FCN. Er war ein Spitzenunterhalter und immer gut drauf! Klaus freute sich auf das kommende Treffen. Das Schicksal hat leider anders entschieden. Ein ehrendes Andenken aller ehemaligen BGS-Kameraden ist ihm gewiss.
Rudi Bayer





   
Unser Kamerad Heinz Haller ist tot.

Der am 10.06.1941 geborene Heinz Haller verstarb nur wenige Tage nach seinem Geburtstag am 15.06.2013 nach einer Herzoperation in einem Krankenhaus.

Heinz Haller, ein gebürtiger Ingolstädter, der das Schreinerhandwerk erlernt hatte, begann am 01.06.1959, zusammen mit uns, bei der "Ersten 13. Hundertschaft Coburg" seine BGS-Laufbahn und verblieb bis zu seinem Ausscheiden diesem Standort treu. In dieser Stadt gründete er auch schon sehr bald (als erster unserer Hundertschaft) eine Familie und erwählte diesen Ort zu seiner neuen Heimat. Er engagierte sich sowohl in zahlreichen Vereinen als auch in seiner Kirchengemeinde. Er war fast 30 Jahre aktives Mitglied beim Stadtspielmannszug Coburg in der Sparte "Schlagzeug", wo er in der Zeit von 1988 bis 2008 das Amt des 1. Vorsitzenden bekleidete. Als Anerkennung für seine Verdienste wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Während dieser Zeit erfuhr er zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen. So erhielt er unter anderem das Ehrenzeichen des Bayer. Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt sowie die Verdienstmedaille in Gold.

Er war Mitglied bei der BGS-Kameradschaft Coburg, in der er bis zuletzt das Amt des Schriftführers ausübte. Beruflich war er nach dem Ende seiner BGS-Zeit, bis zu seiner Pensionierung, tätig als Beamter des Freitaates Bayern "Sachbearbeiter öffentliche Sicherheit und Ordnung" beim Landratsamt Coburg.

Wir, die "Ehemaligen der Ersten 13. Hu.", verlieren mit Heinz nicht nur einen guten Kameraden, sondern auch einen Menschen, der sich stets mit großem Engagement und mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln für unsere jeweils aktuell anstehenden Aktivitäten im Organisationssstab eingesetzt hat. In zu tiefst empfundener Trauer und Anteilnahme nahm am 20.06.2013 eine kleine Abordnung der Ersten 13. Hu. sowie eine Abordnung der BGS-Kameradschaft Coburg in der Kirche in Coburg-Neuses Abschied von Heinz Haller.

Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.
Fonse Dorfner


   
Am 18.09.2012 ist unser Kamerad Otto Fehrer, 12. Hu. verstorben.



Unser Kamerad Franz Roming, 2. Zug ist am 19.02.2012 verstorben.

Innerhalb weniger Wochen müssen wir erneut von einem Kameraden der "ersten 13. Hundertschaft" und Angehörigen der "Münchner Runde" Abschied nehmen. Franz Xaver Roming ist am 19.02.2012 im Alter von 73 Jahren einem schweren Krebsleiden erlegen. Die Todesnachricht traf uns zwar nicht unerwartet, denn Franz hatte uns schon sehr bald über seine Erkrankung informiert, dennoch waren wir über sein Ableben sehr betroffen. Die Trauerfeier fand am 23.02.2012 in der Kirche "St. Michael" in Poing, dem Heimatort von Franz, in Anwesenheit seiner vier Kinder sowie einer sehr großen Anzahl von Freunden, Kollegen und Kameraden statt. Die Urnenbeisetzung wird zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis stattfinden.
Franz Xaver absolvierte 1959 bei der "ersten 13. Hundertschaft" seine Grundausbildung. 1960 wurde er zusammen mit dem größten Teil dieser Einheit zur 9. Hundertschaft versetzt. Da er in Coburg sein Glück fand, blieb er während seiner Dienstzeit im BGS dem Standort Coburg treu. Nach dem Ausscheiden aus dem BGS bewarb er sich bei der Bayer. Landpolizei. Nach erfolgreichem Abschluss des Lehrgangs für den Mittleren Dienst war er zunächst der PI Ebersberg zugeordnet. Als in Poing, seinem Heimatort, eine PI eingerichtet wurde, wechselte er dorthin über und verrichtete die Aufgaben eines Ermittlungsbeamten bis zu seiner Pensionierung.
Franz Xaver war ein ehrlicher, offenherziger, realistisch denkender und handelnder Kamerad und Kollege, auf den man sich, ob dienstlich oder privat, absolut verlassen konnte. Trotz mehrerer schwerer Schicksalsschläge, die er im Laufe seines Lebens zu verkraften hatte, verlor er niemals den Mut und seinen hintergründigen Humor. - Einer dieser Tiefschläge war der frühe Tod seiner ersten Ehefrau im Jahre 1980 - .
Wir verlieren in Franz einen treuen und wertvollen Kameraden der sowohl bei seiner Familie, als auch im Kreise seiner Kameraden und Kollegen aufgrund seines Wesens immer der Mittelpunkt war.
Fonse Dorfner


Unser Kamerad Werner Steiert, 1. Zug ist am 30.12.2011 verstorben.

Unser Kamerad Werner Steiert ist am 30.12.2011 in einer Münchner Klinik im Alter von 73 Jahren nach längerer schwerer Krankheit verstorben.
Werner war, wie wir alle, ein Mann der "ersten 13. Hundertschaft Coburg" und begann seine Grenzjägerlaufbahn im 1. Zug als MG-Schütze 1 der 2. Gruppe. Sein Gruppenführer war "Scheich" Heidenreich; sein Zugführer der legendäre "Papa Grau".
Eine weitere Station in seinem "Grenzerleben" war die 9. Hundertschaft, die bekanntlich kurzzeitig nach Hünfeld verlegt wurde. Dort schied er aus dem BGS aus und arbeitete wieder in seinem erlernten Beruf als Kältetechnikmeister bei der Fa. Linde in München.
Bei der Trauerfeier mit anschließender Beisetzung im Münchner Ostfriedhof am 01.02.2012 waren fast alle Kameraden der "Münchner Runde" vertreten, zu deren Treffen er - bis zu seiner Krankheit - regelmäßig kam.
Fonse Dorfner



Unser Kamerad Max Schwarz, 1. Zug ist am 08.06.2010 verstorben.

Nachruf von Willi Ruiner:
Mit Max Schwarz verlor die ehem. 13. Hundertschaft wieder einen guten Kameraden und ich einen langjährigen Freund. Unsere Wege kreuzten sich erstmals im Februar 1959 bei der Einstellungsprüfung in Deggendorf und dann folgte die gemeinsame Einberufung zum 01. Juni 1959 nach Coburg. In der Unterkunft Brase teilten wir uns gemeinsam mit den Kameraden Erich Buchta und Hans Meißner ein Zimmer und ich mir mit ihm auch das Stockbett. Ab März 1960 folgten der Funkerlehrgang in der Hindenburgkaserne und dann die gemeinsame Versetzung zum FM-Zug der 12. Hundertschaft. Unsere Wege trennten sich vorerst mit seiner Versetzung nach Deggendorf im Jahre 1961. Im Sommer 1966 trafen wir uns wieder zum Abschlusslehrgang an der BGS-Fachschule Bayreuth und im Rahmen der Berufsförderung gingen wir beide zum Deutschen Wetterdienst, wo wir vom Mai bis Juni 1968 den Abschlusslehrgang mit Prüfung in Neustadt an der Weinstraße absolvierten. Während er seinen Dienst an den Wetterstationen Passau, Wendelstein, Großer Falkenstein und später Großer Arber verrichtete, erfolgte meine Versetzung zum Zentralamt nach Offenbach am Main. Beim DWD hatten wir gelegentlich dienstlichen Kontakt und erst mit den Treffen in Coburg ab dem Jahre 2002 sahen wir uns wieder und teilten uns stets ein Zimmer im Beckenhaus in Niederfüllbach. Auch trafen wir uns in den letzten Jahren gelegentlich zum Skifahren am Großen Arber mit Einkehrschwung im Arberhaus. Max hinterlässt seine Frau Hannelore, zwei Söhne und eine Tochter, sowie 6 Enkelkinder. Sein Andenken werden wir in Ehren halten.



Unser Kamerad Karl-Heinz Kapp, 7./13. Hu. ist am 23.05.2010 verstorben.



Am 01.09.2010 ist unser Kamerad Peter Sieß, 13. Hu. verstorben.

NACHRUF für EPHK i. BGS a.D. Peter Sieß (23.10.1941-01.09.2010)
Die Kameraden der ehemaligen 13. Hundertschaft der GSA IV/2 trauern gemeinsam mit vielen in der ganzen Bundesrepublik verstreut lebenden, vormaligen Angehörigen des BGS, um ihren guten Kameraden Peter Sieß.
Peter war am 1. April 1960 bei der 13./GSG 2, als Grenzjäger in den BGS in Coburg eingetreten. Als Unterführer und stv. Zugführer wurde er 1966 zur 16/-, der Stabshundertschaft, versetzt, um dort, gemeinsam mit Hans-Jürgen Schmidt, Robert Spring und anderen Kameraden, den neu aufgestellten, gepanzerten Aufklärungs-(SWII) und schweren Zug (SWIII/Saladin) aufzubauen. Nur wenig später erhielt Peter die Zulassung zur Sonderstufe 11, um in einem 3-jährigen Lehrgang in Lübeck das Abitur nachzuholen und absolvierte anschließend den 22. Offizierlehrgang. Als Fähnrich und Zugführer kehrte er 1971 zur GSA II/2-5./- Hundertschaft zurück. Ab 1982 Hufhr. der 5/-, wurde er 1983 Adjutant und nahm an allen Großeinsätzen seiner Abteilung zur Unterstützung der Landespolizeien teil. Nach der Schließung des Standortes Coburg wurde er zur Bahnpolizei-Inspektion Augsburg versetzt und dort Dienststellenleiter und EPHK i. BGS. Dort schied er nach erfolgreicher Arbeit, im Oktober 2001 aus und kehrte nach Coburg zurück.
Peter war ein Mensch, ein Offizier, ein Polizeivollzugsbeamter mit Charakter und Prinzipien, er beherrschte die Kunst der Menschenführung und dadurch das Vertrauen der ihm anvertrauten Mitarbeiter, Kameraden und Vorgesetzten, er verstand es, andere zu begeistern und auch in kritischen Situationen nicht aufzugeben. Für ihn war sein Dienst kein Job, es war seine Berufung.
(Auszug aus Nachruf von Hans-Jürgen Schmidt, EPHK i. BGS a.D.)



Unser Kamerad Kurt Belda, 2. Zug ist am 01.02.2009 verstorben.




Unser Innendienstleiter, der "Spieß" Günther Kandzia ist nach langer schwerer Krankheit am 17. Mai 2008 in Coburg verstorben.

Nachruf von Hans-Jürgen Schmidt (EPHK i. BGS und sein letzer, langjähriger Hufhr.):
Günther Kandzia (geb.19.06.1929 Schlesien) war 51er, nach der Option 1956 Zugführer der 7/GSG2, mit Aufstellung der 13./GSG2 IDL, 14/GSG2 - 2./GSAA Süd 1 bis zu seinem Ausscheiden kurz vor dem größten Wunder der modernen Geschichte, dem Zusammenbruch des Eisernen Vorhangs am 28.06.1989 nach fast 40 Dienstjahren. Die Hundertschaft verabschiedete ihn in Anwesenheit von etwa 50 Gästen, darunter alle seine ehemaligen Hufhr, mit einer kleinen Parade. Sein Kennzeichen war die Bergmütze, die er nur widerwillig gegen eine andere Kopfbedeckung einwechselte. Verstand, ein umfangreiches Wissen, verbunden mit langjähriger Erfahrung seiner Dienstzeit kennzeichneten ihn ebenso wie die Festigkeit seines Charkters, die Lauterkeit und Loyalität seines Handelns und das Beharren in der dienstlichen Pflicht.



Am 12.05.2008 ist unser Kamerad Heinz Heidenreich, der "Scheich" verstorben.



Unser Kamerad Otto Ratz, 3. Zug ist am 04.12.2007 verstorben.





Unser Kamerad Eduard Schlag, 9. Hundertschaft ist am 09.07.2006 verstorben.




   
Trauer um Norbert Kraus
Am 18.05.2006 ist im Alter von 71 Jahren der Ehrenvorsitzende der BGS-Kameradschaft Coburg, Norbert Kraus, verstorben. Im Jahre 1972 wurde am Standort Coburg eine der ersten BGS-Kameradschaften gegründet und Norbert Kraus, damals Polizeiobermeister der Reserve im BGS, zum Vorsitzenden gewählt.
Norbert Kraus erblickte in Bad Brückenau das Licht der Welt. Nach Schule, Lehre und Gesellenzeit trat er 1953 in Amberg in die damals noch im Aufbau befindliche junge Polizeitruppe der Bundesrepublik, den Bundesgrenzschutz ein. Mitte der 50er-Jahre wechselte er kurzfristig zur Bundeswehr um dort Aufbauhilfe zu leisten, kehrte aber bald wieder nach Coburg zur neu aufgestellten GSA II/1 zurück. Er war bei der Wachhundertschaft in Bonn eingesetzt, besuchte die Unterführerschule in Lübeck und wurde zum Oberwachtmeister im BGS befördert. Nach 7-jähriger Dienstzeit schied er im Jahre 1960 aus dem BGS aus und wechselte zur HUK Coburg, verlor aber nie seine tiefen Bindungen an seine Dienstzeit beim Bundesgrenzschutz.


    

Unser ehemaliger Hundertschaftsführer Hptm. im BGS Hans Wolfrum, geb. 03.03.1925 ist am 11.02.2005 verstorben.
Das rechte Bild zeigt ihn im Jahre 1982 als Ltdr. Polizeidirektor (Leiter Aus- und Fortbildung Coburg/München).





Die ehemalige 13. Hundertschaft hat mit Robert Spring am 05.11.2004 wieder einen guten Kameraden verloren.
Robert fühlte sich bis zum bitteren Ende mit seinen ehem. BGS-Kameraden stark verbunden. Auch ein Häuflein dieses Kameradenkreises - zum Teil von Coburg angereist - hat ihn auf seinem letzten Gang begleitet um ihm die letzte Ehre zu erweisen.



Unser Kamerad Lugert Eduard, 1. Zug ist am 11.12.2003 verstorben.


Alle weiteren verstorbenen Kameraden:
Backer Schorsch, 1. Zug (26.11.2009)
Buchauer Hans, 3. Zug
Eble Wilhelm, 12. Hu. (23.11.2009)
Eisele Dieter, 3. Zug
Hämmel Heinrich, 2. Zug
Hanna Heinz, 3. Zug
Herbst Dieter, Kraftfahrer
Hüttlin Walter, 2. Zug (18.01.2007)
Kerndlmeier Jürgen, 2. Zug (Juli 2008)
Klinger Fritz, 3. Zug
Lifka Rainer, 2. Zug
Matheis Hilmar, 3. Zug (25.07.2012)
Mühlberger Rudolf, 3. Zug
Neubert Edwin, 3. Zug
Nowotny Joachim, 2. Zug
Pfaff Martin, 6. Hu. (28.10.2005)
Pfeufer Horst, 1. Zug
Schimpl, Heinrich, Kraftfahrer
Schoder Werner, 2. Zug
Schuster Gert, 3. Zug (31.07.2017)
Steinkohl Georg, 3. Zug
Steinle Norbert, 2. Zug